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Sophia Triftopoulos
Referentin Kundenkommunikation
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Mit 8,4 Mrd. Euro Bilanzsumme und 16,5 Mrd. Euro betreutem Kundenvolumen bleiben wir eine starke Partnerin für Menschen und Unternehmen der Region.
Die hohe Nachfrage nach Krediten ist ein deutliches Signal des Vertrauens, das unsere Kundinnen und Kunden in uns setzen. Trotz globaler und wirtschaftlicher Unsicherheiten haben wir mit 1,6 Mrd. Euro neuen Krediten dazu beigetragen, die Region in herausfordernden Zeiten zu unterstützen. Auch der Bestand an Kundenwertpapieren hat sich vor dem Hintergrund einer erfreulichen Marktentwicklung im vergangenen Jahr um 6,7 Prozent bzw. 230 Mio. Euro auf 3.653 Mio. Euro erhöht.
Durch den gezielten Ausbau unseres Eigenkapitals schaffen wir die Basis, um auch in schwierigen Jahren als stabiler Partner für die Region und unsere Kundinnen und Kunden da sein zu können.
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Veränderung | ||
Bilanzsumme | 8.379 Mio. € | +0,02 % bzw. +1 Mio. € |
Betreutes Kundenvolumen1) | 16.475 Mio. € | +4,2 % bzw. +664 Mio. € |
Bestand Kundenkredite | 6.635 Mio. € | +7,1 % bzw. +440 Mio. € |
Neue Kreditzusagen | 1.632 Mio. € | +42,8 % bzw. +489 Mio. € |
Bestand Kundeneinlagen (bilanziell) | 6.187 Mio. € | -0,09 % bzw. -6 Mio. € |
Bestand Kundenwertpapiere2) | 3.653 Mio. € | +6,7 % bzw. +230 Mio. € |
Vorjahr / Veränderung | ||
Zinsüberschuss | 174 Mio. € | 177 Mio. € / -3 Mio. € |
Provisionsüberschuss | 68 Mio. € | 56 Mio. € / +12 Mio. € |
Personalaufwand | 71 Mio. € | 68 Mio. € / +3 Mio. € |
Sachaufwand | 45 Mio. € | 36 Mio. € / +9 Mio. € |
Operatives Ergebnis (vor Bewertung) | 125 Mio. € | 131 Mio. € / -6 Mio. € |
Gewinnabhängige Steuern | 34 Mio. € | 47 Mio. € / -13 Mio. € |
Jahresüberschuss | 8 Mio. € | 8 Mio. € / unverändert |
Bilanzielle Eigenmittel | 905 Mio. € | 832 Mio. € / +73 Mio. € |
Cost-Income-Ratio | 49,8 % | 44,3 % / +5,5 %-Punkte |
Geschäftsstellen | 28 | unverändert |
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter | 995 | 991 / +4 |
Auszubildende | 96 | 95 / +1 |
1) Kundenkredite + Kundeneinlagen + Kundenwertpapiere
2) Kurswerte zum Jahresende 2025; im Vergleich zum Jahresende 2024
(vorläufige Zahlen)
Bilanzsumme unverändert bei 8,4 Mrd. Euro
Die Bilanzsumme der Sparkasse blieb aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungen auf der Aktiv- und Passivseite im Geschäftsjahr 2025 nahezu unverändert bei 8.379 Mio. Euro.
Im deutschlandweiten Sparkassenranking liegt die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau auf Platz 36 (VJ: 37) von 338, in Baden-Württemberg auf Platz 8 (VJ: 8) von 50 Sparkassen.
Betreutes Kundenvolumen steigt auf über 16 Mrd. Euro
Das betreute Kundenvolumen setzt sich aus Kundenkrediten, Kundeneinlagen und den außerbilanziellen Wertpapieranlagen von Kunden zusammen. Aufgrund der Zuwächse im Kredit- und Wertpapiergeschäft wuchs das betreute Kundenvolumen im vergangenen Jahr um 4,2 % bzw. 664 Mio. Euro auf insgesamt 16.475 Mio. Euro (VJ: 15.811 Mio. Euro).
Hohes Kreditwachstum
Das Kreditgeschäft mit Kunden ist ein wichtiges Geschäftsfeld der Sparkasse. Fast 80 % der Bilanzsumme entfallen auf Kundenkredite. Der Kundenkreditbestand erhöhte sich 2025 um 7,1 % bzw. 440 Mio. Euro auf insgesamt 6.635 Mio. Euro (VJ: 6.195 Mio. Euro). Sowohl die Bestände an Wohnungsbaudarlehen, gewerblichen Darlehen als auch die Kommunaldarlehen verzeichneten Zuwächse.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 mit privaten und gewerblichen Kunden neue Kreditverträge in Höhe von 1.632 Mio. Euro abgeschlossen (VJ: 1.143 Mio. Euro). Das entspricht einem Zuwachs von 489 Mio. Euro bzw. 42,8 %. Die Nachfrage stieg sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Das Volumen an neuen gewerblichen Krediten lag bei über 1 Mrd. Euro. Darunter entwickelte sich das Neugeschäft mit Kommunen und kommunalnahen Unternehmen besonders dynamisch. Mit neuen Krediten in Höhe von 482 Mio. Euro (VJ: 265 Mio. Euro; +82 %) konnten zahlreiche Investitionen in die Infrastruktur, das Gesundheitswesen und die Energiewirtschaft unterstützt werden.
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Mehr neue Wohnbaudarlehen als in der Niedrigzinsphase
Im Geschäftsjahr 2025 wurden über 500 Mio. Euro an neuen Wohnbaudarlehen zugesagt. Insgesamt beläuft sich das Neukreditvolumen in diesem Bereich auf 522 Mio. Euro (VJ: 416 Mio. Euro). Die unvermindert hohe Nachfrage nach Wohnraum und Immobilien und das insgesamt stabile Zinsniveau haben diese positive Entwicklung begünstigt.
Immobilienfinanzierung: Maßgeschneiderte Lösungen
Für viele Kundinnen und Kunden bleibt die Finanzierung der eigenen Immobilie ein zentrales Thema. In diesem Bereich bietet die Sparkasse einen umfassenden Service, der von der Vermittlung der passenden Immobilie durch die Sparkassen-Immobiliengesellschaft über die Versicherung der Immobilie und der Lebensrisiken bis hin zur maßgeschneiderten Finanzierung durch die Baufinanzierungsspezialisten reicht.
Weitere Infos dazu gibt es hier.
Bestand an Kundeneinlagen bleibt unverändert
Zum Jahresende betreut die Sparkasse Kundeneinlagen in Höhe von 6.187 Mio. Euro (VJ: 6.193 Mio. Euro). Seit der Zinswende im Jahr 2022 hat sich der Wettbewerb um Kundeneinlagen in Deutschland wieder deutlich intensiviert.
Die Tages- und Festgeldanlagen haben im Jahresverlauf um 134 Mio. Euro zugenommen, während die unverzinslichen Sichteinlagen in gleichem Umfang zurückgingen. Auch die Anlage in Sparkassenbriefen hat zugenommen. Die Kunden nutzen somit verstärkt das verzinsliche Produktangebot der Sparkasse.
Die Kundeneinlagen sind traditionell für die Sparkasse von großer Bedeutung. Sie bilden die Grundlage für ihr umfangreiches Kreditgeschäft und fließen in Form von Krediten wieder zurück in die Region. Dafür steht das Geschäftsmodell der Sparkasse seit 200 Jahren.
Bestand an Kundenwertpapieren steigt um 6,7 %
Wertpapiere sind wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen und langfristigen Anlagestrategie und die Sparkasse berät transparent über die Chancen und Risiken. Vor dem Hintergrund einer erfreulichen Marktentwicklung hat sich der Bestand an Kundenwertpapieren im vergangenen Jahr um 6,7 % bzw. 230 Mio. Euro auf 3.653 Mio. Euro erhöht. Die Vermögensbildung in Wertpapieren (Kundenkäufe abzüglich -verkäufe) war ebenfalls positiv und lag im Gesamtjahr bei 146 Mio. Euro.
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Das traditionelle Geschäftsmodell der Sparkasse ist geprägt vom Kredit- und Einlagengeschäft mit den Menschen und Unternehmen in der Region. Der Zinsüberschuss bleibt deshalb die wichtigste Ertragsquelle der Sparkasse. Dieser lag im Geschäftsjahr 2025 mit insgesamt 174 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresergebnis (177 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss und die sonstigen Erträge stiegen dagegen um 6 Mio. Euro auf insgesamt 68 Mio. Euro.
Auf der Aufwandsseite sind sowohl die Personal- als auch die Sachaufwendungen angestiegen. Der Personalaufwand erhöhte sich um 3 Mio. Euro auf 71 Mio. Euro und der Sachaufwand (plus sonst. ordentl. Aufwand) um 5 Mio. Euro auf 45 Mio. Euro. Beim Personalaufwand waren das erfolgreiche Personalrecruiting und die tariflichen Gehaltserhöhungen ursächlich. Der gesamte Personalbestand erhöhte sich um 10 auf 995 Mitarbeitende. Die gestiegenen Sachaufwendungen sind auf zusätzliche Investitionen in die Sparkassenstandorte und die allgemeine Kostenentwicklung sowie Digitalisierung zurückzuführen.
Die Sparkasse weist ein leicht rückläufiges operatives Ergebnis vor Bewertungsmaßnahmen in Höhe von 125 Mio. Euro aus (VJ: 131 Mio. Euro). In Relation zur Durchschnittsbilanzsumme liegt dieses Ergebnis bei 1,48 % (VJ: 1,59 %). Die Cost-Income-Ratio lag 2025 bei günstigen 49,8 % (VJ: 44,3 %). Um einen Euro zu verdienen, muss die Sparkasse somit 50 Cent aufwenden. Dieser überdurchschnittlich gute Wert bestätigt die effiziente Arbeitsweise der Sparkasse. Sie zählt damit zu den ertragsstärksten Sparkassen in Baden-Württemberg.
Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen und Unsicherheiten zeigt sich die regionale Wirtschaft in robuster Verfassung. Die Risikosituation im Kreditgeschäft mit privaten und gewerblichen Kunden ist weiterhin vergleichsweise unauffällig. Die Sparkasse konnte in den vergangenen Jahren ausreichend Risikovorsorge bilden, um weiterhin ihren öffentlichen Auftrag der Kreditversorgung der Region uneingeschränkt erfüllen zu können.
Auf Basis dieser Ergebnislage wird die Sparkasse gewinnabhängige Steuern in Höhe von 34 Mio. Euro abführen (VJ: 47 Mio. Euro; inkl. Sondereffekte). Rund 17 Mio. Euro entfallen davon auf die regionale Gewerbesteuer und kommen somit den Kommunen im Geschäftsgebiet zugute. Nach Abzug der Steuern weist die Sparkasse einen konstanten Jahresüberschuss von 8 Mio. Euro aus.
Die Sparkasse verfügt nach Zuführung zu den Reserven und des Jahresüberschusses über bilanzielle Eigenmittel in Höhe von 905 Mio. Euro. Die Gesamtkapitalquote beläuft sich auf 18,1 Prozent. Die Bankenaufsicht fordert eine Mindestquote von 8,0 Prozent zzgl. aktueller Kapitalpufferanforderungen und individuellen Zuschlägen.
Die kontinuierliche Stärkung der Eigenmittel ist weiterhin zwingend notwendig, um den Kreditbedarf der Region vollumfänglich bedienen zu können und sich für die stetig steigenden Anforderungen der Aufsicht an die Eigenmittelausstattung (CRRIII/Basel IV) zu rüsten. Voraussetzung dafür ist die Erzielung eines ausreichenden Jahresüberschusses, da die Sparkasse nur über diesen Weg ihre Eigenmittel stärken kann.
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