Den Wandel fördern
200 Jahre Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau: Warum regionale Finanzierung, Beratung und Nähe für Mittelstand und Standort auch in Zukunft entscheidend sind.

Jubi-Motiv zum Thema Wirtschaftsförderung
Es klackert und surrt leise, während Freiburg draußen vorbeizieht. Der Auftakt ins Jubiläumsjahr spielt dort, wo die Stadt wirklich unterwegs ist: in einer eigens gestalteten „Jubiläumsstraßenbahn“. Sie fährt durchs Netz der VAG und setzt den Kampagnenslogan mitten ins Straßenbild: „Sehen, was wirklich zählt.“ Nostalgie? Spielt beim 200. Jubiläum nur eine Nebenrolle. Die Sparkasse zeigt, was sie heute für den Wirtschaftsraum Südbaden bedeutet.
Kampagne mit Aha-Moment: „Sehen, was wirklich zählt“
„Wir haben uns ganz bewusst für eine fröhliche und bunte Kommunikation unseres Jubiläums entschieden, die den Blick nach vorne richtet und unser Wirken für die Region in den Fokus stellt“, sagt Vorstandsvorsitzender Daniel Zeiler. Im Zentrum stehen zehn Themen mit zehn Motiven. „Sie zeigen, wie die Sparkasse das vielfältige Engagement der Menschen aus der Region unterstützt und voranbringt“, so Zeiler.
„Seit 200 Jahren fördern und unterstützen wir das, was die Region lebendig macht.“
Daniel Zeiler, Vorstandsvorsitzender Sparkasse
Der Clou: Ein Rotfilter macht sichtbar, was sonst übersehen wird. Wer den QR-Code scannt, erkennt durch die Handykamera, was hinter den bunten Motiven wirklich zählt. Wer kein Smartphone hat, holt sich in den Filialen kostenfrei einen physischen „Jubi-Gucker“. Inhaltlich ist das mehr als ein Gestaltungsgag: Das Versprechen „regionale Wirkung“ wird in einen Moment übersetzt, den man erlebt. Erst schauen, dann verstehen.
Einfach mit dem Smartphone auf sehen-was-wirklich-zaehlt.de gehen, Kamera freigeben und die verborgene Botschaft im Bild entdecken.
200.000 Euro zusätzlich: Förderung, die vor Ort wirkt
Passend dazu erhöht die Sparkasse ihr Budget für gesellschaftliches Engagement im Jubiläumsjahr von 2,0 auf 2,2 Millionen Euro. Der Mehrbetrag von 200.000 Euro wird zu großen Teilen verlost: Monat für Monat gehen fünfmal 2.000 Euro an gemeinnützige Vereine im Geschäftsgebiet. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn nennt das „Geld, das etwas hier bei uns bewirkt“.
Und wirtschaftlich betrachtet geht es um mehr als nette Gesten: Wo Vereine, Kultur, Jugendarbeit und Ehrenamt stark sind, gewinnt der Standort. Menschen bleiben, investieren, gründen. Förderung ist damit kein Wohlfühl-Thema, sondern weiche Infrastruktur.
Wirtschaftsfaktor vor Ort: Geld, das in der Region arbeitet
Im Jahr 2026 feiert die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ihr 200-jähriges Bestehen und macht dabei vor allem eines klar: Sie steht für Finanzierung und Stabilität für Unternehmen, Kommunen und Menschen in der Region. „Unsere Aufgabe besteht nicht nur darin, Geld zu verwalten“, sagt Zeiler. Horn bringt den Mehrwert aus Stadtperspektive auf den Punkt: „Ob Baufinanzierung, Förderung des Mittelstands oder Unternehmensgründung, die Sparkasse war, ist und bleibt ein wichtiger Faktor.“

Auftakt-Pressekonferenz in der Jubi-Straßenbahn (v. l. n. r.): Michael Schmieder (OB Waldkirch), Lars Hopp (Vorstandsmitglied Sparkasse), Daniel Zeiler (Vorstandsvorsitzender Sparkasse), Bernd Rigl (Stv. Vorstandsvorsitzender Sparkasse), Martin Horn (OB Freiburg), Stefan Schlatterer (OB Emmendingen) und Annika Reinke (Unternehmenskommunikation Sparkasse).
Kredit, Beratung, Netzwerk: Warum der Mittelstand mehr braucht als gute Konditionen
Gerade der Mittelstand braucht in Transformationszeiten mehr als günstige Zinsen. Es geht um Orientierung, Tempo, belastbare Entscheidungen. Hier positioniert sich die Sparkasse als Partner, mit Krediten, Beratung und Netzwerkangeboten aus einer Hand. Zeiler setzt das Selbstverständnis bewusst ab: „Wir sind keine Bank, wir sind die Sparkasse.“ Der Kern dahinter: Wirtschaftliche Unterstützung soll regionale Entwicklung möglich machen.
Sparkasse als Partner der Kommunen: Investitionen, die Zukunft bauen
Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist seit jeher verlässlicher Finanzpartner in allen Bereichen der Kommunen: von der Förderung und Finanzierung von Mittelstand und Unternehmensgründungen über die Finanzierung von Wohnungsbau, Bildungseinrichtungen und sozialer Infrastruktur bis hin zu nachhaltiger Mobilität sowie Umwelt- und Klimaschutz. Gerade bei kommunalen Projekten zeigt sich, was regionale Finanzierung konkret bedeutet: Die Sparkasse begleitet Städte und Gemeinden ebenso wie Unternehmen aus der Energiewirtschaft und Betriebe mit kommunaler Trägerschaft, wenn es um langfristige, nachhaltige Investitionen geht. Dazu zählen Vorhaben, die direkt in die Daseinsvorsorge einzahlen – etwa moderne Infrastruktur, Klimaschutzprojekte und der Ausbau regionaler Nahwärme, damit Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit vor Ort zusammenkommen.
Zahlen, die die Dimension zeigen …
- Bilanzsumme von 8,4 Mrd. Euro
- Betreutes Kundenvolumen von 15,8 Mrd. Euro
- Rund 1.000 Mitarbeitende
- Mehr als 208.000 Privatkundinnen und -kunden
- Nahezu 20.000 gewerbliche Kundinnen und Kunden
… und deutlich machen, dass Stabilität auch druch Verwurzelung entsteht.
„Die Sparkasse stärkt die lokale Wirtschaft, sorgt für Krisenresilienz und setzt sich für eine lebenswerte Region ein.“
Martin Horn, Oberbürgermeister Freiburg
Nähe als Standortvorteil: Präsenz und Investitionen
Während viele Banken Filialen abbauen, hält die Sparkasse dagegen und setzt auf Präsenz: zwei FinanzZentren, 26 Filialen sowie 30 SB- und Geldautomaten-Standorte in der Region. Das ist nicht nur Service, sondern ein Standortargument, besonders für Betriebe, die kurze Wege und persönliche Ansprechpersonen brauchen. Sichtbar wird das auch in Emmendingen: Das FinanzZentrum wird bis Ende 2026 für 23 Millionen Euro modernisiert.

Sehen, was wirklich zählt: Durch den Rotfilter des physischen „Jubi-Guckers“ (erhältlich in den Sparkassen-Filialen) oder bequem mit der Handykamera lässt sich die zweite Ebene der Kampagnenmotive entdecken.
200 Jahre Geschichte und eine Gegenwartsfrage
Die Wurzeln reichen bis 1826: über Stiftungen, Volkskasse, Fusionen und Zusammenschlüsse bis zur heutigen Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Die Historie ist lang. Entscheidend ist jedoch die Gegenwartsfrage: Was trägt eine Region in den nächsten Jahren?
Die Sparkasse setzt ihre Antwort in Bewegung: als Kampagne mit dem Blick auf das, was wirklich zählt – und vor allem als wirtschaftlicher Partner, der Finanzierung, Beratung und Nähe nicht als Produkt versteht, sondern als Beitrag zur Stabilität vor Ort. „Weil wir das sehen, geht es nicht um einzelne Lösungen, sondern um Wirkung in der Breite“, so Zeiler. „Deshalb handeln wir seit 200 Jahren so, dass nicht nur Einzelne profitieren, sondern die gesamte Region.“
Weitere Informationen zum Jubiläum unter sparkasse200.de
Fotos Jubi-Straßenbahn: Frank Scherer






