Heimvorteil: Die Sparkasse und der ländliche Raum

veröffentlicht am 28. März 2026

lokal  ist immer dabei. Die Zukunft unserer Region liegt auch auf dem Land. Hier findet Wachstum statt, hier trifft Tradition auf unternehmerischen Mut. Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist ein verlässlicher Partner landwirtschaftlicher und handwerklicher Betriebe.

 

Firmengebäude von Lignotrend in Ibach an einem nebligen Tag mit Restschnee im Vordergrund.

Rinder, Holzbau oder Wein: Die Sparkasse ist Partner der Betriebe, die unsere Region prägen. Sie versteht und kennt die Menschen und Unternehmen.

 

Regionale Herkunft hat ihren Preis – und viele Menschen zahlen ihn gern, beobachtet Christopher Ehret, Bereichsleiter Gewerbekunden der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Ob Spargel vom Nachbarhof, Fleisch vom lokalen Züchter oder Holz aus dem Schwarzwald: Die Bereitschaft, für Produkte mit bekanntem Ursprung tiefer in die Tasche zu greifen, wächst. Besonders deutlich zeigt sich das bei Handwerksbetrieben. „Regionalität ist hier kein Modewort, sondern eine Überlebensstrategie gegen den Preisdruck“, sagt Ehret.

 

Matthias Eckert von Lignotrend zeigt Frank Wittner von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ein Holzelement.
Werner Eckert und Frank Wittner stehen im neuen Lignotrend Sägewerk in Ibach vor hoch gestapelten Holzplatten.

Regional verwurzelt, weltweit gefragt. Wie Lignotrend aus dem Südschwarzwald wächst: mit Holzbau-Innovation und starken Finanzpartnern von der Sparkasse. Hier geht’s zum Blogbeitrag.

 

Fast 190 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe vertrauen der Sparkasse – mit einem Kreditvolumen von 30 Millionen Euro und über 11 Millionen Euro an Einlagen. Dazu kommen tausende Nebenerwerbslandwirte, vom Privatwinzer mit ein paar Hektar Reben bis zur Hobbygärtnerin. Doch es geht um mehr als Geld. In der Sparkasse, so Ehret, begleiten Expertinnen und Experten wie Lenja Kraft und Florian Ruf die Betriebe – auch durch anspruchsvolle Phasen wie die Unternehmensnachfolge.

 

Zwei Kälber mit Ohrmarken schauen in einem Stall über die Futterkante.
Ralf Stephan vom Sändlehof in Rheinhausen füttert Kälber in einem Stall.

Auf dem Sändlehof in Rheinhausen baut Ralf Stephan den Familienbetrieb konsequent um – modern, wachstumsorientiert und mit viel Blick fürs Tierwohl. Hier geht’s zum Blogbeitrag.

 

Viele Landwirtinnen und Landwirte stehen vor einer wesentlichen Entscheidung: Weitergeben oder aufhören? Die Übergeber-Generation, oft Mitte 60 oder Anfang 70, hat in den letzten Jahren weniger investiert. Wenn Junglandwirte übernehmen, wird oft investiert – sie haben einen anderen Zeithorizont und modernisieren Ställe oder installieren Solaranlagen. „Landwirte sind heute fast Energiewirte“, sagt Christopher Ehret. „Wir finanzieren Agri-PV-Anlagen auf Scheunen und Äckern, Biogasanlagen und moderne Stallumbauten für effizienteres Arbeiten.“

 

Porträt von Andreas Hiss vom Weinhaus Hiss in Eichstetten an einer Bar mit Weinflaschen und gefülltem Glas.

Licht, Glas und alte Fachwerkbalken erzählen im Weinhaus Hiss in Eichstetten von Herkunft und Aufbruch. Andreas und Alexandra Hiss haben den Familienbetrieb mit einem modernen Firmensitz in die Zukunft geführt. Hier geht’s zum Blogbeitrag.

 

„Wir sind ein verlässlicher Partner, der die Branche kennt und den Kundinnen und Kunden auch in Krisenzeiten an den Rücken stärkt“, betont Ehret. Denn eines ist sicher: Wenn die Landwirtinnen und Landwirte ihre Äcker und Reben pflegen, sichern sie nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die Landschaftsschönheit, die die Region für Touristen und Einheimische so lebenswert macht.

Die Sparkasse unterstützt mit spezialisierter Fördermittelberatung – ein Aufwand, den viele andere Banken scheuen. Saisonkredite passen sich an die Zyklen der Landwirtschaft an, etwa wenn Spargelbauern in Vorleistung gehen müssen. So entsteht Zukunft auf dem Land – mit der Sparkasse als Partner vor Ort.

 


„Man muss den Betrieb wirklich verstehen“

 

Winzer Andreas Hiss und Sparkassenberaterin Lenja Kraft stehen auf der Dachterrasse des Weinhauses Hiss in Eichstetten mit Blick über den Ort.

Investitionen mit Weitblick: Winzer Andreas Hiss und Sparkassenberaterin Lenja Kraft auf dem Dach des Weinhauses Hiss in Eichstetten

 

Drei Fragen an Lenja Kraft, Beraterin in der Gewerbekundenberatung Nördlicher Breisgau

Was macht landwirtschaftliche Betriebe zu besonderen Kunden?

Lenja Kraft » | Landwirtschaftliche Betriebe sind oft über Generationen gewachsene Lebenswerke. Sie unterliegen saisonalen, wetterbe­dingten und politischen Einflüssen, die Erträge und Liquidität stark schwanken lassen. Notwendige Investitionen – etwa für Tierwohl oder Umweltauflagen – erfordern erheblichen Kapitalbedarf. Deshalb brauchen diese Betriebe eine individuelle, ganzheitliche Beratung, die auch Fördermöglichkeiten – zum Beispiel über die Landwirtschaftliche Rentenbank – einbezieht.

 

Wie gut müssen Sie den Betrieb kennen?

» | Wir müssen die Strukturen und Besonderheiten jedes Betriebs verstehen – Ackerbau funktioniert anders als Viehhaltung. Vieles lässt sich nicht aus Zahlen allein ablesen. Gleichzeitig sind wir auf das Fachwissen unserer Kunden angewiesen. Ein vertrauensvoller, regel- mäßiger Austausch ist für uns deshalb unverzichtbar.

 

Schauen Sie bei einem Weinbaubetrieb anders hin?

» | Jeder Betrieb ist individuell. Im Weinbau gibt es oft lange Kapitalbindung bis zum Verkauf, dazu verändertes Konsumverhalten bei Alkohol. Kreative Lösungen wie alkoholfreie Produkte oder eigene Events sind gefragt. Für uns ist neben der Wirtschaftlichkeit auch die unternehmerische Anpassungsfähigkeit ein wichtiges Kriterium.


 

Fotos: Thomas Kunz

 

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lokal  ist tief verwurzelt und weltweit gefragt. Wie Lignotrend aus dem Südschwarzwald wächst: Mit Holzbau-Innovation und starken Finanzpartnern von der Sparkasse. Werner Eckert wollte vor 35 Jahren eine Steinwand durch eine bessere aus Holz ersetzen. Daraus entstand Lignotrend – ein Unternehmen, das heute von Paris bis Neu-Delhi Gebäude…

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lokal  ist neu gedacht. Licht, Glas und alte Fachwerkbalken erzählen im Weinhaus Hiss in Eichstetten von Herkunft und Aufbruch. Andreas und Alexandra Hiss haben den Familienbetrieb mit einem modernen Firmensitz in die Zukunft geführt – als Ort für Verkostungen, Gespräche und Events.     Andreas Hiss hat…

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lokal  ist weiterdenken. Milchbar für die Kälber, App fürs Herdenmanagement, Pläne für Hofladen und Melktechnik: Auf dem Sändlehof in Rheinhausen baut Ralf Stephan den Familienbetrieb konsequent um – modern, wachstumsorientiert und mit viel Blick fürs Tierwohl. An seiner Seite: die Sparkasse als Partner, der mitrechnet, Risiken abwägt und die…

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lokal  ist ein perfekter Match. 110 Jahre verbinden den Bauverein Breisgau eG und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Was beide eint, ist der Blick aufs Gemeinwohl. Warum diese Partnerschaft mehr ist als reine Zusammenarbeit, nämlich ein Stück gelebte Heimat, erzählt Bauvereinsvorstand Jörg Straub:   Headerbild:…

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