Jedes Gespräch ist einzigartig
lokal ist einfach richtig gut beraten. Ein Gespräch mit Privatkundenberater Harut Amatuni über echte Beratung, Überraschungen im Alltag und die Frage, warum ein Testsiegel am Ende nur die halbe Geschichte ist.
Harut, die Sparkasse wurde zur besten Bank vor Ort 2026 gekürt. Was war Dein erster Gedanke, als Du davon erfahren hast?
Harut Amatuni » | Ehrlich gesagt: Überraschung. Ich wusste nicht einmal, dass eines meiner Gespräche getestet wurde. Erst im Nachhinein habe ich in meinem Kalender nachverfolgt, dass ein Interessent sich nach einem ausführlichen digitalen Beratungstermin nie wieder gemeldet hat – vermutlich war er der Testkunde.
Was macht für Dich den Unterschied zwischen einer Beratung, die einfach eine Frage beantwortet, und einer, die wirklich weiterhilft?
» | Eine Beratung, die nur eine Frage beantwortet, liefert ein einzelnes Stück Information. Eine wirklich hilfreiche Beratung erkennt die Bedürfnisse dahinter, zeigt passende Optionen auf und befähigt Menschen, selbst die beste Entscheidung zu treffen.
Hast du ein Beispiel, bei dem du einem Kunden besonders helfen konntest? Wie lief das ab?
» | Eine Kundin kam eigentlich, um wegen der Kontoführungsgebühren zu kündigen. Ich habe ihr transparent erklärt, welchen Mehrwert unsere Konten bieten und welchen Beitrag die Sparkasse für die Region leistet. Daraus wurde ein ganz anderes Gespräch: Wir haben gemeinsam ihr Depot durchgesehen, und am Ende hat sie ihre Sparpläne erweitert – statt zu kündigen.
Freuen sich über die Auszeichnung: Beate Schwarz, stv. Vorstandsmitglied und Bereichsleiterin Privatkunden, Harut Amatuni, Privatkundenberater und Vorstandsmitglied Philipp Plath
Was hören Kundinnen und Kunden bei Dir oft zum ersten Mal?
» | Mindestens einmal die Woche erlebe ich, dass jemand überrascht ist: Viele wissen gar nicht, dass wir neben dem Girokonto ein persönliches Finanzkonzept, individuelle Versicherungslösungen und ein breites Spektrum an Anlagemöglichkeiten für den langfristigen Vermögensaufbau anbieten.
Du kommst aus der digitalen Beratung und arbeitest inzwischen hybrid. Wie hat sich Beratung durch die Digitalisierung verändert?
» | Kundinnen und Kunden informieren sich heute selbst deutlich mehr vor, über Google oder KI. Beratung ist dadurch weniger eine informative Ansprache und mehr eine interaktive, individuell abgestimmte Partnerschaft geworden. Ein gutes Beispiel ist das klassische Sparbuch: Viele erkennen heute, dass moderne Anlagelösungen deutlich mehr Flexibilität und Rendite bieten.
Wie viele Beratungen führst Du, und wie lange dauern die im Schnitt?
» | Zwei bis drei am Tag, insgesamt 10 bis 15 pro Woche. Im Schnitt etwa eine Stunde, bei Anlage- oder Versicherungsthemen mit Vor- und Nachbereitung auch anderthalb.
Was bedeutet die Auszeichnung für Dich persönlich?
» | Sie bestätigt, was ich täglich lebe – gerade in der Zeit, in der ich parallel zur digitalen Beratung mein Studium zum Bankfachwirt abgeschlossen habe. Sie zeigt mir, dass ich den richtigen Weg gehe, und ist auch ein Beleg dafür, dass unsere Kunden mit uns sehr zufrieden sind. Das macht schon ein bisschen stolz. Aber am Ende zählt nicht das Siegel, sondern dass jedes einzelne Gespräch diese Qualität hat.
Fotos: Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau wurde beim unabhängigen Bankentest „Beste Bank vor Ort 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH mit der Gesamtnote 1,52 auf Platz eins von sieben getesteten Freiburger Instituten bewertet.