Mit zwei PS zum Erfolg

veröffentlicht am 25. Juli 2025

lokal  ist wenn’s nicht zwickt. Dos Caballos macht Radbekleidung mit Stil – und Haltung, entwickelt in Freiburg, getragen inzwischen weltweit. Gründer Marc Hanisch fährt mit der Sparkasse seit Tag eins auf Erfolgskurs.

 

Marc Hanisch in seinem Freiburger Store für nachhaltige Radmode der Marke „Dos Caballos“, neben einem Rennrad stehend.

 

Als Marc Hanisch 2010 Dos Caballos gründet, bringt er zwei Dinge mit: jede Menge Erfahrung aus dem Profisport – und eine Idee. „Ich habe gemerkt: Es gibt gute Radsportbekleidung. Aber es gibt Luft nach oben. Und es fehlt eine Marke mit Haltung“, sagt er.

Heute hat Hanisch ein Team von zehn Mitarbeitenden, ein 700-Quadratmeter-Areal in der Freiburger Oltmannstraße sowie ein gut laufendes Geschäft in der Freiburger Innenstadt mit Kundinnen und Kunden aus ganz Europa. Seine Produkte: Hochwertige Radbekleidung mit eigenständigem Design. Wer genau hinschaut, findet auf manchen Jerseys Namen von Freiburger Trails. „Wir entwickeln hier vor Ort, lassen in Europa und Asien produzieren – und reparieren auch selbst. Das gehört für uns zur Nachhaltigkeit.“

 


„Ein gutes Produkt erkennt man daran, dass man es gerne benutzt – nicht nur, weil es funktioniert, sondern weil es sich richtig anfühlt.“

Marc Hanisch


 

Dos Caballos ist tief verwurzelt in der Fahrradstadt Freiburg – mit einer Szene, die in den letzten Jahren geradezu explodiert ist, wie Hanisch es beschreibt. „Vor 15 Jahren waren es fast nur Männer, die hier Rennrad gefahren sind. Heute sieht man alles: Frauen, Kids, Familien, Gravel, Mountainbike – der Radsport ist im Alltag angekommen“, sagt Hanisch. Auch touristisch zieht Freiburg immer mehr Gäste an, die mit dem Rad die Region erkunden – der Verleihservice von Dos Caballos boomt. Warum Freiburg für ihn die Nummer 1 ist? „Weil du hier alles hast: flache Rheinebene, welliges Markgräflerland, steile Schwarzwaldberge. Und das bei fast italienischem Klima.“

Geholfen hat auf dem Weg vor allem ein Partner – jedenfalls, wenn es um Finanzfragen geht: die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. „Wir haben alle Wachstumsphasen gemeinsam durchlaufen“, sagt Hanisch. „Gründung, Erweiterung, Online-Ausbau, Bike Outlet. Und unsere Beraterin Nicole Scharbach hat uns dabei wirklich unterstützt – mit dem richtigen Gefühl für unsere Branche.“

 


„Für uns bedeutet es, Unternehmen beim Wachsen zu begleiten – mit Verständnis für ihre Märkte, mit passenden Finanzierungen und mit Vertrauen in die Menschen dahinter.“

Nicole Scharbach, Gewerbekundenberaterin der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau


 

Besonders bei der Finanzierung von Lagerbeständen war die Sparkasse gefragt. Denn die Produktion erfordert lange Vorlaufzeiten – bezahlt wird oft weit im Voraus. „Da braucht man einen Finanzierungspartner, der die Mechanik des Geschäfts versteht“, so Hanisch.

Sein Ziel? Klar: weiter wachsen, neue Märkte erschließen. Die Schweiz ist im Blick, neue Kollektionen in Arbeit. Im Rennradbereich hat Dos Caballos Hosen auf Benchmark-Level – das soll bekannter werden.

 


„Mein Traum ist, dass Radfahren noch stärker Teil unseres Alltags wird. Und dass wir Menschen genau dafür ausstatten – mit Produkten, die motivieren, begeistern und richtig gut funktionieren.“

Marc Hanisch


 

Und dann gibt es da noch dieses Foto. Es zeigt Hanisch nach seinem größten Erfolg als Sportler – als jüngster deutscher Mountainbike-Meister: staubbedeckt, völlig verausgabt. Und mit einem Lächeln, das alles sagt. „So fühlt es sich an, wenn du für etwas kämpfst – und es dann wirklich klappt. Dieses Gefühl begleitet mich bis heute.“

 

Interview

mit Marc Hanisch, Gründer und Inhaber von Dos Caballos Bikewear aus Freiburg

Marc, wer steckt hinter Dos Caballos?

Marc Hanisch » | Ich hab’ die Marke 2010 in Freiburg gegründet – nach einer ziemlich intensiven Karriere als Mountainbike-Profi. Ich war sieben Jahre im Nationalteam, bin Weltcups, Weltmeisterschaften, alles gefahren. Dann kam das Business-Studium am HEC in Paris. Dort entstand auch die erste Idee zur Marke: Gute Radbekleidung, aber mit mehr Persönlichkeit und besserer Funktion.

 

Und wie kamst du auf den Namen?

» |„Dos Caballos“ heißt ja „zwei Pferde“. In Spanien, wo ich viel trainiert habe, war das so ein Spruch: Wenn jemand einen richtig guten Tag auf dem Rad hatte und stärker war als alle anderen, hat man gesagt – der hat heute zwei Pferdestärken. Das Gefühl wollte ich einfangen.

 

Wie seid ihr gewachsen?

» |Angefangen hab’ ich in einem Mini-Büro mit 15 Quadratmetern. Dann kam ein kleiner Laden in der Innenstadt. Da kam der Durchbruch. Heute sind wir zehn Leute, haben in er Freiburger Oltmannstraße 700 Quadratmeter Fläche mit Showroom, Werkstatt und Lager. Und das war echt ein großer Schritt.

 

Was bietet ihr heute an?

» | Bekleidung für Rennrad, Gravel und Mountainbike – teils mit lokalem Bezug wie Jerseys mit Freiburger Trailnamen. Dazu kam unser Bike Outlet mit Verkauf und Verleih, Teamware für Vereine und Firmen und Serviceleistungen. Besonders: Wir reparieren auch Kleidung direkt im Haus – Nachhaltigkeit ist uns wichtig.

 

Wer kauft bei euch ein?

» | Wir verkaufen europaweit, teilweise auch nach Australien oder in die USA. Aber unsere Kernmärkte sind Deutschland, Österreich und die Schweiz.

 

Wie unterstützt euch die Sparkasse?

» | Ehrlich: Ohne Sparkasse hätten wir manche Schritte nicht geschafft. Unsere Beraterin Nicole Scharbach kennt unser Geschäft – und sie hat immer mitgedacht. Durch sie haben wir in allen Phasen die nötige Finanzierung bekommen. Gerade beim Wachstum und bei der Lagerfinanzierung. Weil wir viele Produkte selbst entwickeln, entstehen lange Vorlaufzeiten. Da braucht man jemanden, der einen versteht – und vertraut.

 

Warum die Sparkasse?

» | Der persönliche Kontakt ist entscheidend. Bei Nicole habe ich das Gefühl, dass sie wirklich an uns glaubt. Und: Ich schätze die Regionalität. Wir können uns einfach zusammensetzen und Lösungen finden – auch in schwierigen Zeiten wie während Corona.

 

Warum die Sparkasse und nicht irgendeine Onlinebank?

» | Weil ich Menschen schätze, die mich und mein Business verstehen. Nicole kennt uns, sie kennt unsere Historie. Das schafft Vertrauen – und das ist die Grundlage für unseren unternehmerischen Erfolg.

 

Was macht Freiburg für euch besonders?

» | Hier lebt das Thema Radfahren. Du hast flaches Gelände, Anstiege, super Klima. Und eine Community, die richtig Lust hat. Früher fuhren fast nur Männer – heute Frauen, Kids, alle Altersgruppen. Wir machen Club-Rides, Festivals – da ist richtig Bewegung drin.

 

Was sind eure nächsten Schritte?

» | Wir wollen unsere Community weiter ausbauen, unsere Sichtbarkeit in Deutschland erhöhen – durch Tests, Influencer, Events. Und: Wir planen den Markteintritt in der Schweiz. Im Rennradbereich haben wir jetzt Hosen auf Benchmark-Level. Das darf ruhig mehr Leute erreichen.

 

Was treibt dich an?

» | Ich will, dass Radfahren noch tiefer in der Gesellschaft ankommt. Dass Menschen sich wohlfühlen auf dem Rad – auch wegen unserer Produkte. Wenn jemand unser Trikot trägt und denkt: „Geil, das sitzt, das passt, das bin ich“ – dann haben wir alles richtig gemacht.

 

Und wenn du deinen Weg als Bild beschreiben müsstest?

» | Dann dieses eine Foto: Ich, 21 Jahre alt, frisch gebackener deutscher Meister im Mountainbike. Mein Gesicht ist komplett mit Staub bedeckt, du siehst mir die Anstrengung an – aber ich lache über das ganze Gesicht. Genau dieses Bild beschreibt auch meinen Weg als Unternehmer. Es ist nicht immer einfach, es gibt viele Herausforderungen, aber wenn du am Ende etwas schaffst, was dich und andere wirklich begeistert – dann ist der Staub vergessen. Dann zählt nur das Lächeln.

 

Weitere Infos gibt es auf dos-caballos.com

 

Fotos: Baschi Bender

 

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