Perfekt vermessen

veröffentlicht am 30. Juli 2024

lokal  ist smart und fit. Das Radlabor aus Freiburg sorgt dafür, dass Radfahrerinnen und Radfahrer das perfekte Bike und die beste Sitzposition finden – auf der ganzen Welt!

 

Dr. Björn Stapelfeldt ist Gründer und CEO der Radlabor GmbH.

 

In den 90er-Jahren hatte Sportwissenschaftler Dr. Björn Stapelfeldt eine simple, aber geniale Idee: An der Freiburger Uni forschte er daran, wie man Radfahren einfacher und effizienter machen kann, und bald standen nicht nur Rennrad-Profis, sondern auch seine Freiburger Fahrradkumpels Schlange. Die Idee fürs Radlabor war geboren. Denn verkrampfte Nacken, taube Füße oder schmerzende Hände nerven nicht nur Spitzensportlerinnen und -sportler.

„Bei mir saß das halbe Team Telekom auf dem Ergometer, Jan Ullrich, Alexander Winokurow und andere Profis,“ erinnert sich Björn. „Meine Fahrradkumpels wurden natürlich neugierig: ‚Wenn Du denen hilfst, effizienter zu fahren, kannst Du das für uns auch machen?‘“. Und ob er konnte!

 

Sparkassenberater Jonas Gerber ist selbst leidenschaftlicher Radfahrer. Ein Kundenbesuch beim Radlabor macht dann natürlich besonders gute Laune.

 

„Am Anfang habe ich die Leute noch mit einem Zollstock vermessen und alle Daten in Excel eingetragen,“ erzählt Björn. Daraus entwickelte sich schnell ein professionelles Unternehmen. 2007 wurde die Radlabor GmbH gegründet, später kamen Standorte in München und Frankfurt dazu. „Wir sind ständig gewachsen, jetzt sind wir 30 Menschen an drei Standorten,“ berichtet Björn.

Heute ist das Radlabor international bekannt und erfolgreich im Bereich Bikefitting. Das Angebot richtet sich nicht nur an Profis, sondern an alle Radfahrerinnen und Radfahrer – vom Citybike bis zum Rennrad. Schließlich gibt es kaum einen Körperteil, der beim Radfahren nicht schmerzen kann.

 

 

Anfangs gab es kein professionelles System zur optimalen Erfassung und Analyse von Körper- und Raddaten. „Also haben wir das selbst entwickelt und perfektioniert.“ Mittlerweile arbeiten über 500 Fahrradläden weltweit mit der Bike-Sizing-Technologie aus Freiburg, um ihren Kundinnen und Kunden beim Radkauf die richtige Größe und Ergonomie zu verpassen.

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau war von Anfang an als Finanzpartnerin dabei und sorgte für die nötige Anschubfinanzierung, ebenso wie später bei der Entwicklung einer neuen Software. „Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden ermöglichen, ihre Visionen umzusetzen, und dazu gehören schnelle und unkomplizierte Lösungen von der Gründung bis zur Expansion“, sagt Sparkassenberater Jonas Gerber. Björn schätzt an der Sparkasse das „Rundum-Paket“ aus Angebot, Leistung und Vertrauen: „Der persönliche Draht und die kurzen Wege sind für uns entscheidend.“

 

 

Ein junges, schnell wachsendes und umsatzstarkes Geschäftsfeld ist der Onlinehandel. Das Online-Sizing-Tool Smartfit kam rechtzeitig vor der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Fahrrad-Boom auf den Markt. Weltweit wird es bis zu 100.000 Mal pro Tag genutzt. „Wir sorgen dafür, dass Menschen rund um den Globus das richtige Rad unter den Hintern bekommen“, erklärt Björn. Das macht nicht nur Radlerinnen und Radler glücklich, sondern spart dem Handel auch Beratungsaufwand und Rücksendungen.

Mission erfüllt? „Noch nicht ganz“, sagt Björn, und grinst. Er hat schon das nächste Projekt am Start: die Anpassung anderer Sportgeräte. „Das Problem mit der passenden Größe gibt es ja nicht nur bei Bikes, sondern bei allen möglichen Sportgeräten.“ Und natürlich ist die Sparkasse beim nächsten Entwicklungsschritt wieder mit im Boot.

 

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Fotos: RAP-Media, Raphael Pietsch

 

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