Teure Geräte? Lease ich mir! Wie Leasing die Energiewende antreibt

veröffentlicht am 16. März 2025

lokal  ist clever. Die Firma ‚Billharz Energiesysteme‘ hat gut zu tun: Die Energiewende hat in den letzten Jahren spürbar Fahrt aufgenommen. Um alles stemmen zu können, hilft dem Unternehmen Leasing als Finanzierungsmodell. Der Geschäftsführer Heinz Billharz im Interview.

 

 

Ihr Unternehmen plant und montiert Energieverteilsysteme – sorgt also dafür, dass der Strom zu den Verbrauchern kommt. Wie sehr hat sich Ihre Arbeit verändert, seit mehr auf erneuerbare Energien gesetzt wird?

Heinz Billharz » | Sehr stark. Viele Jahre wurde viel geplant und geredet. Aber seit ein, zwei Jahren geht richtig was. Es wird massiv in den Netzausbau investiert, in das Repowering von Windkraftanlagen, in E-Mobilität… Das bedeutet für uns viel Arbeit: Wir machen alles von großen und kleinen Photovoltaikanlagen über Speicher bis hin zur Wärmepumpentechnik. Zu unserem Hauptgeschäftsfeld ist der Netzausbau für die Energieversorger geworden. Dafür errichten wir Trafostationen, Schaltanlagen und Ladeparks. Früher war unser Hauptgeschäftsfeld die Haus- und Industrieinstallation. Aber dieser Bereich ist ruhiger geworden.

 

War das Know-how dann schon da oder mussten Sie erst lernen, wie erneuerbare Energien ‚funktionieren‘?

» | Das Know-how war schon da. Das war unser großer Vorteil. Wir machen das schon ewig – Photovoltaikanlagen installieren wir seit über 20 Jahren. Da hatten wir es leichter als andere, die komplett ins kalte Wasser springen mussten.

 

Für Ihre Arbeit brauchen Sie einige Geräte, die in der Anschaffung ganz schön teuer sind…

» | Ja, deshalb leasen wir Geräte über 20.000 Euro auch nur noch. Zwei Beispiele: Für eine gute Kabelziehwinde muss man rund 50.000 Euro hinlegen. Für einen kleinen 3,5 Tonnen Hubsteiger 150.000 Euro. Das sind schon ordentliche Beträge. Wenn ich die alle in bar zahlen müsste, wäre das ein wahnsinniger Kapitalbedarf.

 

Welche Vorteile hat das Leasing für Sie?

» | Wir bleiben als Unternehmen liquide. Dadurch, dass wir auch unsere Fahrzeuge leasen, haben wir immer einen relativ modernen Fuhrpark. Unsere Fahrzeuge werden in der Regel acht Jahre alt und dann getauscht. Dadurch haben wir auch weniger Reparaturen und insgesamt weniger mit den Fahrzeugen zu tun.

Anders wäre das für uns auch gar nicht machbar gewesen. Wir haben 2012 gegründet, ohne Leasing wäre das nicht gegangen. Da braucht man natürlich einen Partner, mit dem man so etwas machen kann und der einem Vertrauen gibt. Da sind wir bei der Sparkasse mit Herrn Würzburger und Herrn Wangler wirklich bestens aufgehoben.

 

 

Setzen Sie auch bei Ihrem eigenen Fuhrpark auf Elektromobilität?

» | Ja, wir nutzen seit vier Jahren Elektrofahrzeuge. Angefangen mit Kleinwägen, jetzt mehr und mehr auch Transporter wie unseren Ford E-Transit Custom. Lange Zeit hing es an der Anhängerkupplung. Aber jetzt geht’s doch und es kommen mehr Kombis und Transporter auf den Markt, die man als Handwerker dann auch nutzen kann.

 

Wie hat die Sparkasse Sie auf Ihrem Weg noch unterstützt?

» | Die Sparkasse ist seit der Gründung an unserer Seite. Vom Startkapital, über das Leasing bis hin zu anderen Finanzierungen, haben wir alles mit der Sparkasse realisiert. Gerade auch während Corona, als es eine extreme Materialverknappung gab. Dank der Sparkasse konnten wir immer lieferfähig bleiben, weil wir unser Lager extrem aufgestockt haben. Das ist sehr marktunüblich – viele unserer Produkte haben Lieferzeiten von 12 Monaten und mehr. Wir konnten unser Lager aber so anpassen, dass wir immer genug für unsere Kunden vorrätig hatten.
Bisher konnte ich Herrn Würzburger und Herrn Wangler noch nicht so schocken, dass sie mal Nein gesagt hätten.

 

Sie wurden 2019 als Handwerker des Jahres ausgezeichnet. Hat sich Ihre Arbeit seither verändert?

» | Die Auszeichnung war schön und hat uns sehr stolz gemacht. Aber die Auftragslage ist gleich geblieben – gleich überbordend. Wir waren vorher über 100 Prozent ausgelastet und sind es auch heute. Die Firmen im Energiesektor haben derzeit auf jeden Fall genug zu tun…

 

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Fotos: Raphael Pietsch, RAP-Media

 

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