Wie aus einer Freiburger Idee ein internationaler Maßstab wurde

veröffentlicht am 25. Juli 2025

lokal  ist smart und fit. Das Radlabor bringt digitale Größenberatung auf ein neues Level – mit der Sparkasse als Finanzpartner.

 

Björn Stapelfeldt vom Radlabor Freiburg bei der Arbeit an einem digitalen Bike-Fitting-System.

 

Vor einem Jahr haben wir Björn Stapelfeldt und sein Radlabor porträtiert – ein Unternehmen, das einst aus einem Uniprojekt hervorging und heute Millionen Menschen weltweit hilft, das passende Fahrrad zu finden. Damals stand die nächste Entwicklung bereits im Raum. Heute ist sie da – und sie ist größer als gedacht.

Mit mittlerweile 40 Mitarbeitenden in Freiburg, München und Frankfurt entwickelt das Radlabor präzise Systeme zur digitalen Größenberatung.

 

Maßarbeit für die digitale Welt

Die aktuelle Software-Generation aus Freiburg erkennt selbstständig, um welches Fahrrad es sich handelt – und passt die Kommunikation mit der Kundin oder dem Kunden entsprechend an. „Bei sportlichen Rennrädern fragen wir nach Fahrstil, bei Citybikes lassen wir das bewusst weg“, erklärt Stapelfeldt. Das Ergebnis: weniger Rücksendungen, weniger Frust, bessere Empfehlungen – und zwar nicht nur für Fahrräder. Und Händler seien begeistert. Was wie eine Kleinigkeit klingt, ist für diese bares Geld wert: Die gezielte Größenempfehlung reduziert Retouren, spart Beratungskosten und verbessert das Einkaufserlebnis spürbar.

Denn die Technologie lässt sich auf viele andere Sportprodukte übertragen. „Unsere Vision ist: Einmal Körperdaten erfassen – und dann überall nutzen können“, so Stapelfeldt. Ob Ski, Handschuhe oder Fahrradhose – die passende Größe soll sich künftig überall finden lassen.

 

Sparkassenberater Jonas Gerber im Gespräch mit Radlabor-Gründer Björn Stapelfeldt.

 

Nah dran – auch offline

Das Radlabor denkt aber nicht nur digital. Gerade für den stationären Handel wurden die Beratungsansätze überarbeitet. „Wir sind mit einem Außendienstteam in Deutschland unterwegs und bringen unsere Systeme direkt in die Fahrradläden“, erzählt Stapelfeldt. Ein Schritt, der bewusst gesetzt ist: „Der Fachhandel braucht gerade jetzt Tools, die wirklich unterstützen – und Ansprechpartner auf Augenhöhe.“

Die Verbindung von Online- und Offlinewelt sieht er als zentralen Zukunftsbaustein. „Die meisten Käufe beginnen mit einer Internetrecherche – aber oft endet der Weg im Laden. Genau diese Brücke wollen wir schlagen.“

 

Ein digitaler Zwilling für die richtige Größe

Der nächste große Entwicklungsschritt ist bereits in Arbeit: ein digitaler Avatar, der individuelle Körperdaten speichert und plattformübergreifend eingesetzt werden kann. „So wie man an der Kasse mit dem Smartphone bezahlt, ohne eine Karte zu zücken, soll man künftig auch sagen können: Hier sind meine Maße – zeig mir, was passt.“

 

Björn Stapelfeldt vom Radlabor prüft im Bike-Fitting-Prozess die Sitzposition eines Kunden.

 

Vertrauen von Anfang an

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau begleitet das Radlabor seit den Anfangstagen – von der Gründungsfinanzierung bis heute. „Der persönliche Draht und die kurzen Wege waren für uns entscheidend“, sagt Stapelfeldt. Auch bei neuen Entwicklungsschritten ist die Sparkasse weiter verlässliche Partnerin – und damit Teil einer Erfolgsgeschichte, die in Freiburg begann und mittlerweile international Maßstäbe setzt.

 


Zum ursprünglichen Porträt:
„Perfekt vermessen“

Weitere Infos gibt es auf radlabor.de

 

Fotos: RAP-Media, Raphael Pietsch

 

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