Erfolgsbilanz 2021: Sparkasse bleibt auf Wachstumskurs

veröffentlicht am 25. Februar 2022

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau hat ihren Wachstumskurs auch 2021 fortgesetzt. Das belegen die eindrucksvollen Zahlen, die der Vorstand aktuell bei der Bilanzpressekonferenz vorgestellt hat.
Das Kundengeschäft verzeichnete in allen Segmenten deutliche Steigerungen. Deshalb erhöhte sich das betreute Kundenvolumen der Sparkasse um 1,2 Mrd. Euro auf insgesamt mehr als 14 Mrd. Euro. Diese Summe setzt sich aus den Kundenkrediten, den Einlagen und den außerbilanziellen Wertpapieranlagen zusammen. Vor diesem Hintergrund wuchs auch die Bilanzsumme auf 7,9 Mrd. Euro.

 

Key Facts: Das Geschäftsjahr 2021 der Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau

  • Bilanzsumme steigt um 6,1 % auf 7,9 Mrd. Euro
  • Über 14 Mrd. Euro betreutes Kundenvolumen: +9,2 %
  • Kreditbestand legt weiter zu: +4,0 %
  • Sehr hohe Nachfrage nach Wohnbaudarlehen
  • Weiterhin hoher Einlagenzuwachs: +5,9 %
  • Bestand an Kundenwertpapieren steigt um über 32 %
  • Sparkassenberatung mehrfach ausgezeichnet
  • Nachhaltigkeit wird immer wichtiger
  • Gutes Provisionsergebnis erzielt
  • Zinsüberschuss weiterhin rückläufig
  • Sehr gute Kosten-Ertrags-Relation: 59,8 %
  • Operatives Ergebnis (vor Bewertung) gesteigert
  • Unveränderter Jahresüberschuss

 

Der Vorstand der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau (von links): Marcel Thimm (Vorstandsvorsitzender, Gesamtbanksteuerung), Lars Hopp (Vorstandsmitglied, Interne Dienstleistungen), Bernd Rigl (Vorstandsmitglied, Firmenkundengeschäft) und Erich Greil (Stv. Vorstandsvorsitzender, Privatkundengeschäft). Quelle: SPK

Das Kundengeschäft der Sparkasse entwickelte sich in allen Segmenten sehr positiv. Die Beratungsqualität wurde wiederholt mehrfach ausgezeichnet. Insbesondere das Wertpapiergeschäft hat an Bedeutung für die Kunden und die Sparkasse noch einmal deutlich zugenommen. Das Kreditgeschäft war auch im zweiten Corona-Jahr durch eine hohe Dynamik gekennzeichnet, sowohl bei den Firmen- als auch Privatkunden. Die Nachfrage nach Wohnbaudarlehen blieb unverändert hoch.

Trotz der wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie und der gestörten globalen Lieferketten blieb die Kreditrisikosituation für die Sparkasse erfreulicherweise entspannt. Das spricht für die Stärke und Solidität der regionalen Wirtschaft.

Die Ertragsentwicklung war weiterhin von den negativen Auswirkungen der Niedrigzinsen geprägt. Trotzdem kann die Sparkasse durch ihr sehr gutes Kundengeschäft auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurückblicken und ihr Eigenkapital weiter stärken.

Bei den Zukunftsthemen „Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“ wurden wichtige Fortschritte erzielt und die Sparkasse fühlt sich für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Der Dank gilt den Kundinnen und Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre außerordentlich engagierte Arbeit.

 

Das betreute Kundenvolumen der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau erhöhte sich auf rund 14 Mrd. Euro. Quelle: SPK

 

Kreditgeschäft

Kreditbestand legt um vier Prozent zu

Im vergangenen Jahr erhöhte sich der Bestand an Kundenkrediten 216 Mio. Euro (+ 4,0%) auf insgesamt 5,7 Mrd. Euro. Damit lag der Zuwachs zwar unter dem Rekordwert von 2020 (+334 Mio. Euro), jedoch weiterhin deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Insgesamt verteilt sich das Bestandswachstum im Jahr 2021 gleichmäßig auf das Privat- und Firmenkreditgeschäft.

Fast 72 Prozent der Sparkassenbilanzsumme entfällt auf das Kreditgeschäft mit regionalen Kunden. Der Anteil liegt über dem Vergleichswert der baden-württembergischen Sparkassen und ist das mit Abstand bedeutendste Geschäftsfeld der Sparkasse.

 

Hohe Nachfrage nach neuen Krediten im zweiten Corona-Jahr

Insgesamt wurden im Jahr 2021 mit privaten und gewerblichen Kunden neue Kreditverträge in Höhe von 1.4 Mrd. Euro abgeschlossen. Das ist der zweithöchste Wert in der Geschichte der Sparkasse und zeigt das große Engagement der Sparkasse auch in Krisenzeiten.

 

Eine halbe Milliarde Euro neuer Wohnbaudarlehen zugesagt

Die Nachfrage nach Wohnbaudarlehen ist im zweiten Pandemiejahr noch einmal gestiegen. Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 495 Mio. Euro neue Darlehen für Kauf, Bau oder Modernisierung von Wohnimmobilien zugesagt. Das außergewöhnlich hohe Vorjahresniveau von 481 Mio. Euro wurde damit noch einmal übertroffen und ist ein Beleg für den weiterhin großen Bedarf an Wohnraum.

 

Bauspargeschäft bestätigt die gute Entwicklung

Die gute Entwicklung bei den Wohnbaudarlehen wurde von einer Steigerung bei den neu abgeschlossenen Bausparverträgen begleitet. Die Summe der neuen Bausparverträge erhöhte sich um 22,9 Prozent auf insgesamt 133,2 Mio. Euro.

Mehr Kreditzusagen an Unternehmen, weniger Finanzierungen im kommunalen Bereich

An die Gewerbetreibenden sowie die kommunalen und institutionellen Kunden wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Kredite (ohne Wohnbaudarlehen) in Höhe von insgesamt 826 Mio. Euro zugesagt. Im Bereich der kommunalen und institutionellen Kunden waren im vergangenen Jahr die neuen Finanzierungen rückläufig. Im klassischen Gewerbe- und Firmenkundensegment haben die Kreditzusagen dagegen zugenommen.

 

Neues Rekordvolumen und Nummer 1 beim Förderkreditgeschäft der baden-württembergischen Sparkassen

Die Sparkasse verfügt über eine langjährige Expertise im Bereich der Förderkreditberatung und prüft im Interesse ihrer Kunden bei jeder Finanzierungsberatung auch die Möglichkeiten staatlicher Unterstützung und Förderung. Insgesamt vermittelte die Sparkasse 2021 Förderkredite im Umfang von 260 Mio. Euro aus wohnwirtschaftlichen und gewerblichen Programmen an ihre Kunden. Das neue Rekordvolumen übertrifft das jeder anderen Sparkasse in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr.

 

Risikosituation deutlich entspannter als erwartet

Trotz der Unsicherheiten und damit verbunden Auswirkungen durch die Corona-Pandemie befindet sich die deutsche und auch die regionale Wirtschaft in einer robusten Verfassung. Somit blieb die Risikosituation im Kreditgeschäft mit privaten und gewerblichen Kunden auch 2021 entspannt. Die Sparkasse konnte aufgrund ihrer guten Eigenkapitalausstattung allen vertretbaren Kreditwünschen ihrer Kunden uneingeschränkt nachkommen und bleibt auch zukünftig ein verlässlicher und leistungsstarker Finanzpartner für die Menschen und Unternehmen in der Region.

 

Sparkassen-Beteiligungsgesellschaft

Die Sparkassen-Beteiligungsgesellschaft (SBG) ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Sparkasse und stellt mittelständischen Unternehmen Beteiligungskapital zur Verfügung. Zum Jahresende 2021 hält die SBG 44 Beteiligungen an insgesamt 30 mittelständischen Unternehmensgruppen, die rund 2.400 (Vollzeit-)Arbeitnehmer beschäftigen. Die SBG erzielte 2021 ein positives Jahresergebnis in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro (VJ: 890 Tsd. Euro).

Im vergangenen Herbst hat Nicolai Gerig als hauptamtlicher Geschäftsführer die Nachfolge von Hermann Dittmers angetreten, der in den wohlverdienten Ruhestand ging. Markus Hildmann, Abteilungsdirektor Firmenkunden und stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse ist nebenamtlicher Geschäftsführer.

 

Einlagen- und Wertpapiergeschäft

Kundeneinlagen wachsen noch einmal um 5,9 Prozent

Die Einlagen von Kunden sind erneut stark angestiegen. Zum Jahresende beläuft sich der Bestand an bilanziellen Kundeneinlagen auf 5,7 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 5,9 Prozent oder 319 Mio. im Jahr 2021. Der Zuwachs erfolgte ausschließlich bei den täglich fälligen Einlagen. Sowohl die Privatpersonen als auch Unternehmen und öffentliche Haushalte erhöhten ihre Bestände noch einmal deutlich. Zum einen fehlen viele Möglichkeiten Geld auszugeben und zum anderen führen die allgemeinen Corona-Unsicherheiten dazu, dass mehr Geld zur Seite gelegt, Liquidität gesichert oder Investitionen verschoben werden.

Trotz Niedrig- und Negativzinsen bleiben die Kundeneinlagen wichtig für die Sparkasse. Sie bilden die Grundlage für ihr umfangreiches Kreditgeschäft. Denn die Kundeneinlagen fließen in Form von Krediten wieder zurück in die Region. Allerdings fließen der Sparkasse weiterhin deutlich mehr Einlagen zu, als sie für die Kreditausleihung benötigt. Die überschüssige Liquidität muss bei der Europäischen Zentralbank zu einem negativen Zins geparkt werden. Hinzu kommen höhere Einzahlungen in das Einlagensicherungssystem sowie höhere Bankenabgaben. Deshalb erhebt auch die Sparkasse – wie zahlreiche andere Kreditinstitute – Verwahrentgelte auf hohe Einlagensummen.

Da mit Nullzinsen, aufgrund des weggefallenden Zinseszinseffektes, das langfristige Sparen massiv an Wirkung verliert, ist es eine wichtige Aufgabe der Sparkasse ihre Kunden über die Auswirkungen beispielsweise auf die Altersvorsorge aufzuklären und sie umfassend – auch im Hinblick auf mögliche Anlagealter-nativen – zu beraten.

 

Bestand an Kundenwertpapieren steigt um 32 Prozent

In Zeiten von Nullzinsen wird eine ausgewogene Vermögensanlage immer wichtiger. Wertpapiere bekommen dabei ein immer stärkeres Gewicht. Der Bestand an Kundenwertpapieren wuchs im vergangenen Jahr um 32,1 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Der Wertpapierumsatz (Käufe plus Verkäufe) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 19,2 Prozent auf 898 Mio. Euro. Der Nettoabsatz (Käufe minus Verkäufe) und somit die Vermögenbildung in Wertpapieren stieg dabei von 46 Mio. Euro im Jahr 2020 auf 180 Mio. Euro im Jahr 2021.

 

Der Wertpapierumsatz der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist um knapp 20 Prozent gestiegen. Quelle: SPK

 

Gute Beratung ist entscheidend

Ausgezeichnete Beratung bei der Sparkasse

Erneut erhielt die Sparkasse mehrere begehrte Auszeichnungen der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH für ihre sehr gute Kundenberatung im Rahmen der jährlichen Tests zur Service- und Beratungsqualität von Banken in rund 200 deutschen Städten.

Nachdem die Sparkasse bereits 2020 den ersten Platz in der Kategorie Privatkundenberatung belegt hatte, konnte sie diesen Erfolg 2021 wiederholen. Anfang 2022 wurde der erste Platz zum dritten Mal in Folge bestätigt. Die Sparkasse konnte als einziges der sechs getesteten Freiburger Institute mit 1,2 ein sehr gutes Gesamtergebnis erzielen und darf nun ein weiteres Jahr das Siegel „Beste Bank vor Ort“ führen. Ebenfalls ein „Sehr gut“ gab es in den Kategorien Geldanlageberatung und Baufinanzierungsberatung.

Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH in Stuttgart – eine unabhängige Gesellschaft zur Qualitätsmessung in Banken – führt seit 2019 jährlich verbraucherschutzorientierte Tests zur Beratungsqualität von Banken und Sparkassen durch. Anhand einer umfangreichen Checkliste werden die drei wesentlichen Bewertungskategorien Digitalcheck, Servicequalität und Beratungsqualität anhand einer Vielzahl von Detailkriterien dokumentiert und ausgewertet.

 

Mit den besten Zufriedenheitswerten zum siebten Mal Branchensieger beim siebten Freiburger Kundenspiegel

Die Sparkasse belegte 2021 beim siebten Freiburger Kundenspiegel zum siebten Mal in Folge den ersten Platz in der Kategorie „Geldinstitute“. Sie schnitt unter allen
untersuchten Geldinstituten mit einem durchschnittlichen Zufriedenheitsgrad von 89,7 Prozent über alle drei Bewertungskategorien (Freundlichkeit, Beratungsqualität, Preis-/Leistungsverhältnis) hinweg am besten ab.

Seit vielen Jahren ist es das Ziel der Sparkasse, die Qualität der Service- und Beratungsleistungen zu sichern und ständig zu verbessern. Die persönliche und individuelle Kundenansprache, eine fachlich qualifizierte Beratung und eine hohe Kompetenz in den digitalen und telefonischen Kontaktwegen sind die zentralen Erfolgsfaktoren im Finanzdienstleistungsbereich.

 

Die Beratung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist mehrfach ausgezeichnet. Quelle: SPK

 

 

Sparkassen-App wiederholt Testsieger

Die Sparkassen-App wurde Anfang Januar 2022 von der Stiftung Warentest einmal mehr als Testsieger ausgezeichnet. Insgesamt wurden 14 verschiedene Multibanking-Anwendungen geprüft. Mit einem guten Funktionsumfang und einfacher Handhabung ist die App der Sparkassen besonders nutzerfreundlich und zeigt damit eindrucksvoll, was eine gute Banking-App können muss . Außerdem wurde sie von Stiftung Warentest als besonders sicher beim Datenschutz eingeschätzt.

Die Sparkassen-App ist die meistgenutzte Banking-App in Deutschland und die beste Lösung für alle, die Banking über das Smartphone – egal ob iOS oder Android – erledigen möchten. Bei der Sparkasse Freiburg nahm die Anzahl der App-Nutzer im Jahr 2021 um 37 Prozent auf über 55.000 zu.

Die Sparkassen-Finanzgruppe hat in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um ihr digitales Angebot stetig zu verbessern. Mehrfach ist sie dabei am deutschen Markt zum Innovationsführer geworden: Mit der Sparkassen-App, mit Apple Pay in der Girocard, bei der Echtzeitzahlung sowie mit der gut strukturierten und nutzerfreundlichen Internet Filiale.

 

Regionale Kulturszene unterstützen

#inFreiburgzuhause

Die im ersten Lockdown 2020 von der Sparkasse initiierte und gemeinsam mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG und dem Verein Kulturaggregat durchgeführte Kulturförder- und Livestreaming-Plattform #inFreiburgzuhause# top entwickelte sich zum größten privatwirtschaftlich organisierten Kulturunterstützungsprojekt Südbadens in der Pandemie: Bis Anfang 2022 flossen mithilfe zahlreicher Sponsoren und von Publikumserlösen auf diese Weise fast 380.000 Euro in die Freiburger Kulturwirtschaft und unterstützten so gut 60 Freiburger Spiel- und Veranstaltungsstätten und damit rund 1.000 Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Mitarbeitende im technischen Bereich.
Auf über mehr als 130.000 Endgeräten wurden rund 160 Livestreaming-Veranstaltungen von den Menschen verfolgt. Fast alle Sendungen sind auch heute noch über die Plattform verfügbar und halten besondere zeitgeschichtliche Momente aus der Freiburger Kulturszene in Pandemiezeiten fest.

 

Nachhaltigkeit und Mitarbeiterverantwortung

Selbstverpflichtung der Sparkasse

Ende 2020 hat die Sparkasse eine Selbstverpflichtung für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet und seitdem ihre Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit weiter intensiviert. Zur Umsetzung der Anforderungen aus der Selbstverpflichtungserklärung sowie weiterer regulatorischer Anforderungen wurde die neue Stelle des Chief Sustainability Officer (CSO) geschaffen und mittlerweile besetzt.

Annette König wird als CSO den Prozess zur Schaffung eines aktiven Nachhaltigkeitsmanagements in Zusammenarbeit mit dem Sparkassenvorstand und den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorantreiben. Hierzu zählen die Aufnahme strategischer Nachhaltigkeitsziele in die Geschäftsstrategie, die Integration von Nachhaltigkeitsrisiken im Risikomanagement, die Unterstützung von Kunden, Beschäftigten und Trägern bei der Transformation in eine klimafreundlichere Zukunft sowie die Optimierung des Ressourcenverbrauchs (CO2-Emissi-onen) im Geschäftsbetrieb der Sparkasse. Nachhaltigkeit wird damit sukzessive zu einem zentralen Bestanteil des geschäftlichen Handelns.

Energiewende, Mobilität, Klimaschutz

Mit zinsgünstigen Krediten, Fördermitteln und maßgeschneiderten Finanzierungskonzepten unterstützt die Sparkasse die Kommunen in ihrem Geschäftsgebiet dabei, die komplexen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Allein in den Bereichen Energie, Mobilität und Klimaschutz wurden in den letzten Jahren Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 170 Mio. Euro
finanziert.

 

Corona- und Grippeschutzimpfungen in der Sparkasse

Die Sparkasse bietet ihren Mitarbeitenden seit vielen Jahren die Möglichkeit zur Grippeschutzimpfung durch den Betriebsarzt. Dieses Angebot wurde auch in der aktuellen Saison umfassend in Anspruch genommen. Diese Erfahrungen konnten im vergangenen Jahr auf die Coronaschutzimpfungen übertragen werden. Bisher wurden nahezu 500 Impfungen während der Arbeitszeit durchgeführt und eine Impfquote von 93 Prozent erreicht.

 

Homeoffice und mobiles Arbeiten

Nicht nur für Kunden, sondern auch für Mitarbeitende ist die Digitalisierung ein wichtiges Thema. Während der Corona-Pandemie wurde von der Sparkasse umfassend in die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens investiert. Beinahe 400 Beschäftigte machten und machen davon Gebrauch.

 

Beliebter Arbeitgeber

Auf Grundlage einer Umfrage des Magazins „stern“ in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmens „Statista“ unter Arbeitnehmern wurde auch die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau zu den beliebtesten Arbeitgebern gezählt. In der Branche „Banken und Finanzdienstleistungen“ belegte die Sparkasse bei der bundesweiten Studie Rang 21.

 

Erfolgsrechnung

Höhere Gesamterträge dank gutem Provisionsergebnis

Die Summe der Erträge in Höhe von 159 Mio. Euro (VJ: 157 Mio. Euro) setzt sich aus dem Zinsüberschuss von 102 Mio. Euro und dem Provisionsergebnis inklusive sonstiger Erträge von 57 Mio. Euro zusammen. Trotz deutlichen Kreditwachstums reduzierte sich der Zinsüberschuss, die Hauptertragsquelle der Sparkasse, noch einmal um 1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Im Gegensatz dazu konnte der Provisionsüberschuss um rund 3 Mio. Euro gesteigert werden. Hierfür zeichnet insbesondere das gute Wertpapiergeschäft verantwortlich.

 

Ausgaben bleiben konstant bei 96 Mio. Euro

Die gesamten Verwaltungsaufwendungen (Personal- und Sach-aufwand) blieben im Geschäftsjahr unverändert bei insgesamt 96 Mio. Euro. Die Ausgaben für das Personal reduzierten sich da-bei um 1 Mio. auf 62 Mio. Euro. Der Sachaufwand erhöhte sich dagegen um rund 1 Mio. Euro auf insgesamt 34 Mio. Euro.

 

Personal

Zum Jahresende 2021 waren insgesamt 972 Menschen bei der Sparkasse beschäftigt. Auch für die Sparkasse wird es zunehmend schwieriger auf dem Arbeitsmarkt geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Deshalb wurden wieder große Anstrengungen unternommen, um neue Auszubildende für die Sparkasse zu gewinnen. Insgesamt haben 21 junge Menschen im vergangenen September mit ihrer Ausbildung begonnen. Die Gesamtzahl der Auszubildenden lag zum Jahresende bei 55. Auch für das Jahr 2022 verfolgt die Sparkasse das Ziel, mindestens 20 neue Auszubildende einzustellen

 

Besseres operatives Ergebnis (vor Bewertung) erzielt

Die gute Ertragssituation sowie konstante Aufwendungen lassen das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr ansteigen. Das operative Ergebnis (vor Bewertung) beläuft sich auf insgesamt 63 Mio. Euro (VJ: 61 Mio. Euro). Die Sparkasse ist mit diesem Ergebnis sehr zufrieden und bewegt sich weiterhin in der Spitzengruppe der baden-württembergischen Sparkassen.

 

Das Ergebnis der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau vor Bewertung. Quelle: SPK

 

Sehr gute Kosten-Ertrags-Relation

Die sogenannte Cost-Income-Ratio lag 2021 bei 59,8 Prozent und damit sogar leicht unter dem Vorjahreswert (60,4 Prozent). Um einen Euro zu verdienen, muss die Sparkasse somit knapp 60 Cent auf-wenden. Dieser sehr gute Wert bestätigt die effiziente Arbeitsweise der Sparkasse.

 

Steuern aus dem Ergebnis liegen bei rund 17 Mio. Euro

Nach Berücksichtigung sämtlicher Bewertungsmaßnahmen sowie nach Dotierung der Reserven ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 24 Mio. Euro (VJ: 24 Mio. Euro). Daraus wird die Sparkasse für das Geschäftsjahr 2021 voraussichtlich rund 17 Mio. Euro an Steuern abführen (VJ: 17 Mio. Euro). Rund 8 Mio. Euro entfallen davon auf die regionale Gewerbesteuer und kommen somit den Kommunen im Geschäftsgebiet zugute.

 

Stabiler Jahresüberschuss

Nach Abzug der Steuern weist die Sparkasse wie im Vorjahr einen Jahresüberschuss von 7 Mio. Euro aus.

 

Gesellschaftliches Engagement

Mit einem breit aufgestellten gesellschaftlichen Engagement hat die Sparkasse auch im zweiten Corona-Jahr eine Vielzahl von Einrichtungen, Institutionen und Vereinen in ihrem Geschäftsgebiet mit insgesamt rd. 1,8 Mio. Euro (VJ: 1,4 Mio. Euro) unterstützt.

 

Das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau: Quelle: SPK

 

 

Bilanzielle Eigenmittel der Sparkasse

Die Sparkasse verfügt über bilanzielle Eigenmittel in Höhe von 715 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote beläuft sich auf 16,6 Prozent und die Gesamtkapitalquote auf 17,7 Prozent.
Die kontinuierliche Stärkung der Eigenmittel ist zwingend not-wendig, um weiterhin den Kreditbedarf der Region – auch bei steigenden Risiken – vollumfänglich bedienen zu können. Gleich-zeitig rüstet sich die Sparkasse damit für die stetig steigenden Anforderungen der Aufsicht an die Eigenmittelausstattung.

 

Die Sicherheitsrücklage der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Quelle: SPK

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