Mehr Menschen aufs Rad bringen

veröffentlicht am 10. September 2021

lokalist frischer Fahrtwind. Es ist schnell, schont die Umwelt und hält fit. Kurz: Das Rad ist rundum nachhaltig. Die Freiburger Firma JobRad ermöglicht Menschen das Dienstradleasing. Es werden immer mehr …

 

In Freiburg sind die Radwege sommers wie winters gut befahren. Viele Menschen sind hier regelmäßig auf zwei Rädern unterwegs, ob in der Freizeit, zum Wocheneinkauf oder zum Sport. Ulrich Prediger, Mitarbeiter einer Medizintechnikfirma, geht es jedoch um mehr, als er seinen Arbeitgeber nach einem Dienstrad fragt. Der Firmenwagen steht eigentlich nur herum. Und „mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist nicht nur gesünder, sondern macht den Kopf frei, gute Laune und schützt nebenbei die Umwelt und das Klima“, denkt sich Prediger. Warum also nicht Diensträder statt Dienstautos? Noch dazu wären alle Sorgen um einen Parkplatz vergessen. Das war im Jahr 2007. Predigers Chef war wenig begeistert. Sein Wunsch wird nicht erfüllt. Aber die Vision ist geboren: Dienstfahrräder und -E-Bikes als gleichwertige Alternative zum Dienstwagen in Deutschland!

 

Legen im Jahr 2011 ihre Unternehmen zusammen, um das Dienstfahrrad voranzubringen: Die beiden JobRad-Gründer Ulrich Prediger (l.) und Holger Tumat.

 

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand

Dreizehn Jahre später ist aus der Idee eine Mission geworden, die heute über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfolgen. Dabei hat das Unternehmen 2008 ganz klein angefangen: Als Start-Up namens LeaseRad GmbH in kleinen Räumlichkeiten in der Raustraße, einen Steinwurf entfernt vom historischen „Haus zum Walfisch“, heute Sitz der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. 2011 lernt Ulrich Prediger Holger Tumat kennen. Die beiden beschließen, ihre bisherigen Unternehmen zusammenzulegen und gemeinsam das Dienstfahrrad voranzubringen. Noch fehlt es an der rechtlichen Grundlage fürs Dienstradleasing, die schließlich 2012 nach intensiver Kampagnenarbeit Realität wird: Das Dienstfahrrad wird dem Dienstwagen steuerlich gleichgestellt. Jetzt sind alle Voraussetzungen für eine umfangreiche Nutzung von Fahrrädern im betrieblichen Einsatz gegeben und die ersten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steigen aufs Rad …

Heute ist die JobRad GmbH – so heißt das Unternehmen nach der Umfirmierung im Jahr 2018 – schon lange kein Start-Up mehr. Als Marktführer im Dienstradleasing steht JobRad nicht nur für steuerlich gefördertes Dienstradleasing und umfassende Services für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sondern vor allem für eines: Nachhaltigkeit. Mit jedem Tritt in die Pedale.

 


„Mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist nicht nur gesünder, sondern macht den Kopf frei, gute Laune und schützt nebenbei die Umwelt und das Klima.“


 

 

Ein Finanzpartner, der die gleichen Werte teilt

Nachhaltigkeit. Das ist ein großes, ein wichtiges, ein vielzitiertes Wort, das gelebt werden will und muss. Denkt man an JobRads Kerngeschäft und die Mission, dann fällt auf, dass Nachhaltigkeit hier den Grundstein für das ganze Geschäftsmodell gelegt hat: Denn immer dort, wo Menschen häufiger aufs Rad steigen (und das Auto auch mal stehen lassen), können sich Klima und Umwelt erholen und Radfahrer etwas für ihre Gesundheit tun. Da liegt es nahe, sich für dieses Geschäftsmodell Finanzpartner zu suchen, denen ökologisches, ökonomisches und soziales Wirken ebenfalls wichtig ist. Mit der Sparkasse hat JobRad einen solchen Partner gefunden.

Seit den Anfangszeiten in der Raustraße und am Augustinerplatz ist das Unternehmen nicht nur gewachsen, sondern auch umgezogen: In der neuen JobRad-Zentrale in der Heinrich-von-Stephan-Straße 13 finden auf über 5.500 Quadratmetern nunmehr über 300 Menschen Platz zum gemeinsamen Arbeiten, Brainstormen und Pause machen. Noch wird das Gebäude nur zum Teil genutzt, denn in Zeiten von Corona und Home-Office summt es bisher nur gelegentlich auf den Fluren. Wo gebaut und gewachsen wird, entstehen allerdings auch Emissionen. Diese erfasst JobRad aus eigenem Antrieb, reduziert sie nach Möglichkeit und kompensiert sie – und das rückwirkend bis ins Jahr der Unternehmensgründung.

Nachhaltigkeit im unternehmerischen Handeln leben – für JobRad bedeutet das auch, im täglichen Miteinander auf einen entsprechenden Umgang miteinander zu achten. Dazu gehört eine nachhaltige Personalarbeit, klimaneutrales Handeln und ein achtsamer Umgang mit Ressourcen: Das reicht in allen Gebäuden von papierlosem Arbeiten bis hin zur Wertschöpfungskette aller elektronischen Geräte. „Unseren Nachhaltigkeitskompass erarbeiten wir mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Organisation. Das Thema Nachhaltigkeit ist also etwas, das uns im Arbeitsalltag immer wieder begegnet“, erklärt Andrea Kurz, die als Mitglied der JobRad-Geschäftsführung unter anderem den Bereich Mensch und Organisation verantwortet. „So war es uns auch ein Anliegen, dass unsere Strategie zur Nachhaltigkeit nicht nur die Geschäftsführung und die Nachhaltigkeitsexperten allein erarbeiten, sondern dass die Frage nach den Schwerpunkten in der Breite gestellt wird und alle Mitarbeiter zu Wort kommen.“

 

JobRad einfach erklärt.

Wie funktioniert JobRad? Was ist Dienstradleasing, was E-Bike Leasing und wie bekommt man ein Dienstrad? Ein Video zeigt wie es funktioniert!

 

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