Modern bezahlen – mobil und ohne Kontakt

veröffentlicht am 4. Januar 2022

Das Smartphone ist für viele Menschen heute fester Bestandteil des Alltags. Da ist die Möglichkeit, das Gerät auch als Geldbörse nutzen zu können, willkommen. Zudem hat in der Coronapandemie das kontaktlose und digitale Bezahlen Auftrieb bekommen, denn es ist deutlich hygienischer und schneller als vor allem Bargeld.

Der Trend zum digitalen Bezahlen setzt sich fort, die Bürger greifen immer häufiger auf kontaktlose und mobile Zahlverfahren zurück. Mittlerweile habe sich der Anteil der Mobilzahler beinahe verdreifacht. Das ist ein Kernergebnis des diesjährigen „Mobile Payment Monitor“ von Visa in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstituts forsa. Demnach sinke die Beliebtheit von Bargeld weiter: 2021 hätte nur noch die Hälfte der Verbraucher (50 Prozent) häufig bar bezahlt. Im Vorjahr habe dieser Anteil noch bei rund 60 Prozent gelegen. Die Nutzung mobiler Bezahllösungen sei dagegen gestiegen (2019: 6 Prozent, 2020: 12 Prozent, 2021: 16 Prozent). Innerhalb der Altersgruppen bis 45 Jahre bezahle bereits jeder Vierte mit einem mobilen Gerät.

Mobile Payment ist auch online im Aufwind

Neben dem Anteil der Mobilzahler habe auch die Häufigkeit der mobilen Zahlungen deutlich zugenommen: Rund 46 Prozent der Befragten, die an der Ladenkasse ihr Smartphone zücken, würden dieses mehrmals wöchentlich tun. Im Vorjahr sei es erst etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) gewesen. Mehr als Dreiviertel der Konsumenten schätze besonders die Schnelligkeit des mobilen Bezahlens.

Die Anzahl der mobilen Zahlungen steige aber nicht nur am Point of Sale; auch im Online-Handel würden die Kunden immer häufiger mobile Check-out-Verfahren nutzen. Inzwischen tätige beinahe die Hälfte der Verbraucher wesentlich häufiger Online-Einkäufe als vor der Pandemie. Bei den 18- bis 35-Jährigen hätten bereits 85 Prozent der Konsumenten beim Onlineshopping mobil bezahlt.

Rücksichtsvoll bezahlen

Während 2019 erst gut die Hälfte der Verbraucher berührungslos bezahlt habe, würden dies heute bereits 87 Prozent der Befragten tun. Der zunehmende Gebrauch kontaktloser Zahlungsmittel zeige sich über alle Altersgruppen hinweg. Am stärksten sei der Anstieg mit einem Plus in Höhe von 36 Prozentpunkten aber bei den über 60-Jährigen gewesen (2021: 84 Prozent, 2019: 48 Prozent).

Laut den Studienautoren hat insbesondere die Coronapandemie dazu geführt, dass fast ein Drittel der Konsumenten das kontaktlose Bezahlen positiver bewertet. Für die Befragten zeichne sich das kontaktlose Bezahlen – wie auch in den Vorjahren – vor allem durch seine Schnelligkeit sowie den Komfort, seltener Bargeld abheben zu müssen, aus. Darüber hinaus seien rund 83 Prozent der Befragten überzeugt, dass sich das geänderte Zahlungsverhalten künftig weiter durchsetzen wird. Bereits jetzt hätten vor allem die jungen Verbraucher (26 Prozent) angegeben, Geschäfte zu meiden, wenn sie dort nicht bargeldlos bezahlen könnten.

Und so geht’s

Wer als Sparkassenkunde mit einem Android-Smartphone bezahlen möchte, benötigt die App „Mobiles Bezahlen“. Dort hinterlegen Sie Ihre Sparkassenkarten und bestätigen Ihre Auswahl durch eine einmalige TAN-Eingabe. Um mit dem iPhone bezahlen zu können, müssen Sie lediglich die Wallet-App öffnen, auf „Karte hinzufügen“ tippen und die Anweisungen zum Registrieren der Sparkassen-Card (Debitkarte) oder Kreditkarte befolgen. In beiden Fällen wird jede Zahlung mit der im Gerät hinterlegten Entsperrfunktion bestätigt, etwa der Gesichtserkennung oder der Touch-ID. Eine PIN-Eingabe am Kassenterminal entfällt.

Weitere Sicherheitsaspekte sprechen für das Bezahlen per Mobilgerät. So ist die digitalisierte Karte ausschließlich im Zusammenhang mit dem jeweiligen Smartphone gültig. Geht es verloren, muss die Karte nur digital gesperrt werden, und die physische Karte kann in Gebrauch bleiben. Zudem gelten beim Mobile Payment die gleichen hohen Sicherheitsstandards wie bei der Sparkassen-Card (Debitkarte) oder der Kreditkarte. Persönliche Kundendaten wie Name oder Adresse sind geschützt und werden nicht übertragen.

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