Nachhaltigkeit: „Kund:innen wollen wissen, wo sie ihr Geld investieren“

veröffentlicht am 7. November 2022

Kund:innen der Vermögensverwaltung setzen sich zunehmend mit Nachhaltigkeit auseinander. Für Stephan Hug, Portfoliomanager der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist das beruflicher Alltag. Dazu gehört für ihn übrigens auch, dass er sich nachhaltig in der Natur fortbewegt.

 

Annette König | Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit für dich in der Sparkasse?

Stephan Hug » | Nachhaltigkeit hat für mich als Portfoliomanager eine große Bedeutung – und sie wird immer größer. Es gehört zu meinem täglichen Doing, mich mit den Themen „rund um die Nachhaltigkeit“ zu beschäftigen. Deswegen ist dieses Thema für mich ein fester Bestandteil meines Tagesgeschäfts geworden. Es ist deshalb auch völlig „normal“ geworden, dass unsere Kunden uns gezielt Fragen in Hinblick auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit in der Vermögensverwaltung stellen. Ich nehme wahr, dass sich unsere Kunden bewusster und immer intensiver mit der Thematik auseinandersetzen. Das merke ich besonders an der Art der Fragen, die ich gestellt bekomme. Unsere Vermögensverwaltungs-Kunden wollen in Bezug auf die Nachhaltigkeit wissen, worin sie ihr Geld investieren, welche Einzelunternehmen dahinterstecken und wie wir als Portfoliomanager unseren Investmentfonds Premium Global Freiburg zusammenstellen. Ich finde diese Entwicklung verdeutlicht für sich gesehen schon die Bedeutung, die das Thema für uns als Sparkasse hat.

 

Stephan Hug, Portfoliomanager im Private Banking, „waschechter“ Elztäler, Ultraläufer

 

Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit für dich privat?

» | Ich bin in Waldkirch geboren, in Winden im Elztal aufgewachsen und mit der Region verbunden. Hinzu kommt, dass ich es schätze in der Natur zu sein und dies so häufig es geht mit meinem Hobby Trailrunning kombiniere: die Natur läuferisch oder auf dem Rennrad bzw. Mountainbike zu erkunden. Mein längster Lauf ging über 53 Kilometer mit insgesamt 3.200 Höhenmetern. Ist das nachhaltig? Wenn es dazugehört, an einem Herbsttag morgens bei Dunkelheit mit der Stirnlampe auf meinen Hausberg den Kandel zu laufen und sich darüber zu freuen von heimischen Tieren verwundert angesehen zu werden, dann bin ich nachhaltig. Wenn es dazugehört, von zu Hause aus mit dem Rennrad ins Büro zu fahren oder die 14 Kilometer zu laufen, dann bin ich gern nachhaltig.

 

Hast du einen Tipp für Kolleginnen und Kollegen in Bezug auf Nachhaltigkeit in der Region?

» | Ja, hier schau mal. Der „ZweiTälerSteig“. Ich selbst habe mal zwei Etappen am Stück als Vorbereitung für einen Ultralauf absolviert und war begeistert. Gute Wanderwege, eine sehr schöne Aussicht und direkt vor der Haustür. In fünf Etappen kann man insgesamt 106 Kilometer und 4.120 Höhenmeter absolvieren. Bei klarem Wetter kannst du die Schweizer Alpen sehen und am Abend verschwindet die Sonne hinter den Elsässer Vogesen. Das ist ein Naturschauspiel, bei dem man als Mensch einfach nur still staunen kann.

 

Annette König ist als Chief Sustainability Officer (CSO) der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau dabei, das Unternehmen auf Nachhaltigkeit auszurichten. Dafür steht sie in permanentem Austausch mit dem Vorstand und den Fachabteilungen. In regelmäßigen Abständen fragt sie deshalb ihre Kolleg:innen „Auf einen Kaffee“ , wie sie selbst das Thema bewegt.

 

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