Solidarität ist stärker als Corona

veröffentlicht am 13. September 2021

lokalist gemeinsam. Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau unterstützt das gesellschaftliche Engagement in der Regio noch umfassender.

 

Geschlossen. Verschoben. Abgesagt. Zu. Wieder verschoben. So geht das seit Monaten: Das Jazzhaus Freiburg lebt von Live-Konzerten. Der gemeinnützige Verein präsentiert mit viel Herzblut Konzerte, die sich rein kommerziell nicht veranstalten lassen würden. Doch Veranstaltungen vor Publikum, vor echten Menschen, finden seit Monaten nicht mehr statt. Corona trifft die Vereinsarbeit mitten ins Herz: „Das Jazzhaus ist geschlossen, es gibt keine Konzerte, unsere Aktivität ist wie gelähmt“, sagt Herbert Schiffels, der Vorsitzende des Vereins.

Stillstand. So wie dem Jazzhaus geht es derzeit vielen Vereinen in der Region: „Seit Beginn der Corona-Pandemie leiden ganz unterschiedliche Einrichtungen unter den Auswirkungen“, sagt Marcel Thimm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau: „Ihre Arbeit ist für die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung und Vielfalt von großer Bedeutung und muss erhalten werden. Als regional ausgerichtete und gemeinnützige Sparkasse wollen wir Solidarität mit den vielen ehrenamtlich Tätigen in unserem Geschäftsgebiet zeigen. Für dieses Engagement haben wir im Jahr 2020 rund 350.000 Euro zur Verfügung gestellt.“

 

Marco Wildegans (li.), Leiter BeratungsCenter Littenweiler, bei der Spendenübergabe an Harald Rosteck und Andreas Lehr von FAIRPLAY e.V.
Peter Burgenmeister von den Freunden der Freiburger Straßenbahn e.V. freut sich über die Spende, die ihm von Michael Jenne, Leiter BeratungsCenter Weingarten, überreicht wurde.
Prof. Hans-Jörg Busch (v.l.) und Prof. Michael Müller (v.r.) vom Freiburger Verein „Region der Lebensretter e.V.“ nehmen vom Vorstandsvorsitzenden Marcel Thimm (h.l.) und Marc Winsheimer, Leiter Gesellschaftliches Engagement (h.r.), eine Spende über 5.000 Euro entgegen.
Felicia Jübermann vom Verein „P.A.K.T. e.V.“ freut sich über die Spende von Mirco Wildegans (BeratungsCenter-Leiter Littenweiler)
Vorstandsvorsitzender Marcel Thimm (links) und Regionaldirektor Matthias Hirschbolz (Mitte) bei einer Spendenübergabe an den stellvertretenden Vorsitzenden vom DRK- Kreisverband Emmendingen e.V. Peter Zimmermann (rechts).
Frank Dehring vom FC Kollnau (Mitte) freut sich über die Spende von Regionaldirektor Hugo Ruppenthal (links) und Leiter BeratungsCenter Peter Kleiner (rechts).
Der Leiter der Sparkasse in Sexau, Martin Schillinger, bei der Spendenübergabe an Simone Löhle vom Musikverein Maleck.
Zu Beginn der Corona-Pandemie mussten die Einsatzkräfte der „Helfer vor Ort-Gruppen“ im DRK-Kreisverband Emmendingen bei jedem Einsatz in Vollschutz ausrücken. Auf dem Foto ein Helfer der HvO-Gruppe des DRK Vörstetten.

 

Das Rote Kreuz ist eine weltweite Gemeinschaft, die Menschen in Notlagen hilft und sich für Arme und Bedürftige einsetzt. Der Kreisverband Emmendingen ist besonders stark in der Flüchtlingssozialarbeit, in der Arbeit mit Senioren, mit Menschen mit Behinderung und im Rettungsdienst aktiv. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen nimmt das DRK auch Aufgaben im Bevölkerungsschutz wahr. Der lokalist sprach mit Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher.

 


„Wir wollen während der Pandemie für die Menschen da sein.“


 

lokalist | Wie wirkt sich Corona auf Ihre Vereinsarbeit aus?

Alexander Breisacher | Ganz unterschiedlich. Der Rettungsdienst oder der ambulante Pflegedienst sind nur wenig betroffen. Dagegen wurden der Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen, die Breitenausbildung und die Tagespflege komplett eingestellt. Neu hinzugekommen sind aber etwa der Einkaufsservice, die Unterstützung an der Corona-Teststelle und des Impfzentrums und natürlich auch die Beschaffung und Verteilung von Schutzmaterial.

 

Was hat die Vereinsarbeit besonders erschwert?

» | Wir mussten immer wieder sehr kurzfristig auf neue Verordnungen reagieren. Unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat das stark verunsichert. Gerade zu Beginn der Pandemie haben sowohl Ehren- als auch Hauptamt stark unter dem Mangel an Schutzmaterial gelitten. Aber anders als kleine Vereinen haben uns unsere Fördermitglieder mit ihren regelmäßigen Spenden sowie staatliche Unterstützung in dieser besonderen Zeit geholfen.

 


„Gemeinschaft ist mehr als die Summe ihrer Teile.“


 

Wofür verwenden Sie die Spende der Sparkasse?

» | Wir beschaffen damit digitale Unterrichtsmittel, um Aus- und Fortbildungen vermehrt online anzubieten.

 

Wie sehr hilft die Spende weiter?

» | Sehr. Viele unserer normalen Einnahmequellen haben sich reduziert oder sind ganz weggefallen. Umso wichtiger ist es, dass wir weiter unterstützt werden. Wir wollen während der Pandemie für die Menschen da sein und sie bestmöglich unterstützen. Danach möchten wir unsere regulären Angebote schnell wieder hochfahren.

 

Welche Perspektiven sehen Sie?

» | Das hängt sehr vom Verlauf der Pandemie ab. Wir hoffen, dass die Impfungen einen schnellen Effekt haben. Wir bekommen viele Rückmeldungen, dass unsere Angebote gerade für Senioren und Menschen mit Behinderungen schmerzlich vermisst werden. Auch viele Ehrenamtliche freuen sich darauf, wieder Zeit gemeinsam verbringen zu können. Einiges lässt sich online organisieren, aber das persönliche Treffen und gemeinsame Aktionen fehlen. Diese negativen sozialen Begleiterscheinungen der Pandemie treten immer stärker hervor.

 

 

Gemeinsam allem gewachsen

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau engagiert sich in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens: Sport, Kunst und Kultur, Soziales, Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft und Umwelt. Damit stärkt die Sparkasse die Lebensqualität in der Region und erfüllt darüber hinaus wichtige soziale Funktionen. Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement finden Sie hier.

 

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