Wenn der Chef das Leben schwer macht

veröffentlicht am 14. Dezember 2022

Die Vorgesetzten-Variante von Mobbing heißt Bossing – und ist weit verbreitet. Was Sie tun können, wenn Ihr Chef unfaire Attacken startet.

 

Gelegentliche Unzufriedenheit mit dem Chef ist ganz normal – anders sieht es aus, wenn dieser sich gezielt auf einen oder mehrere Untergebene einschießt. Wird in einem Mobbing-Fall der Vorgesetzt zum Täter spricht man von Bossing. Dies ist besonders problematisch, da das Hierarchiegefälle es Betroffenen schwer macht, sich zu wehren. Wie alle Formen des Mobbings kann Bossing zu ernsten psychischen und körperlichen Erkrankungen führen.

 

Wie Bossing aussehen kann

Die Schikane kann auf sozialer sowie auf Arbeitsebene stattfinden:

  • Öffentliches Bloßstellen
  • Lästern, Streuen von Gerüchten
  • Entziehen von Privilegien, Verantwortung oder Informationen
  • Zuteilung von Aufgaben, die weit unter dem Qualifikationsniveau liegen
  • Übergabe von Arbeit, die im vorgegebenen Zeitraum oder mit den vorhandenen Ressourcen nicht erledigt werden kann

 

Die Ursachen

Vielleicht bestehen tatsächlich konkrete Streitpunkte. Meist ist der Anlass für Bossing jedoch in der Persönlichkeit des Vorgesetzten zu suchen. Manche Führungskräfte versuchen, die eigene Unsicherheit oder Frustration durch besonders autoritäres oder gar beleidigendes Auftreten gegenüber Mitarbeitern zu kompensieren. Oft trifft es Untergebene, die ein Chef als intelligenter, beliebter und qualifizierter einschätzt als sich selbst.

 

Wie Sie sich wehren können

Durch das Machtgefüge im Unternehmen sitzt der Vorgesetzte scheinbar am längeren Hebel. Trotzdem sollten Sie Bossing nicht hinnehmen. Suchen Sie ein klärendes Gespräch. Geht die Schikane weiter, sollten Sie andere Möglichkeiten in Betracht ziehen:

  • Wenden Sie sich an den Vorgesetzten Ihres Chefs.
  • Sammeln Sie Fakten, Zeugen, Beweise für das Bossing.
  • Suchen Sie Hilfe beim Betriebsrat (falls vorhanden).
  • Lassen Sie sich anwaltlich beraten.

Letztlich hat Bossing meist nur ein Ziel: Sie zur Kündigung zu bewegen. Wenn Sie tatsächlich gehen, mag das wie ein Sieg für Ihren Vorgesetzten aussehen. Schöpfen Sie alle Möglichkeiten aus, sich zu wehren – ist die Kündigung Ihr letzter Ausweg, sollten Sie diese unbedingt als Chance für einen Neuanfang betrachten.

 

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